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RÜCKBLICK: CAMPUS UNTER DRUCK – ANTISEMITISMUS AN HCOHSCHULEN NACH DEM 7. OKTOBER 2023 9. Mai 2026 RÜCKBLICK: CAMPUS UNTER DRUCK – ANTISEMITISMUS AN HCOHSCHULEN NACH DEM 7. OKTOBER 2023
RÜCKBLICK: NIE WIEDER!? – SEMINAR IN DRESDEN 5.-7.5.2026 8. Mai 2026 RÜCKBLICK: NIE WIEDER!? – SEMINAR IN DRESDEN 5.-7.5.2026
RÜCKBLICK: KINO KADDISH: „Die Kommissarin“ – Filmvorführung und Gespräch 19.4.2026 20. April 2026 RÜCKBLICK: KINO KADDISH: „Die Kommissarin“ – Filmvorführung und Gespräch 19.4.2026
RÜCKBLICK AUF ZWEI UNSERER SEMINARE IN WÜRZBURG UND BERLIN 1. März 2026 RÜCKBLICK AUF ZWEI UNSERER SEMINARE IN WÜRZBURG UND BERLIN
RÜCKBLICK: NIE WIEDER!? SEMINAR IN HAMBURG 27.-29.01.2026 1. Februar 2026 RÜCKBLICK: NIE WIEDER!? SEMINAR IN HAMBURG 27.-29.01.2026
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Die Tendenz, den eigenen Antisemitismus bei anderen zu suchen und nur dort zu bekämpfen, ist selbst Teil des Antisemitismus. Für diese Immunisierungsstrategie gibt es die Bezeichnung “Antisemitismus der Anderen”. Judenfeindschaft muss aber auf allen Seiten bekämpft werden, auch auf Seiten der deutschen Mehrheitsgesellschaft!

Düzen Tekkal, Journalistin, Filmproduzentin, Menschenrechtsaktivistin

Düzen Tekkal
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Antisemitismus und Diskriminierung haben keinen Platz im Literaturhaus Berlin. Als offenes, gastfreundliches Haus leben wir Teilhabe und Diversität gemeinsam mit unseren lokalen und internationalen Autor*innen und unserem vielfältigen Publikum aller Altersstufen und Einkommensklassen und schaffen so einen Raum für ästhetischen Genuss und eine kritische Aus-einander-setzung mit Literatur. Wir bieten Antisemitismus keine Bühne!

Janika Gelinek und Dr. Sonja Longolius, Leitung Literaturhaus Berlin

Janika Gelinek und Dr. Sonja Longolius
© Phil Dera
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Der Nährboden für Antisemitismus ist die Untätigkeit derer, die sich nicht angesprochen fühlen, und die Hilflosigkeit derer, die angegriffen werden. Untätigkeit und Hilflosigkeit haben jedoch keinen Platz in einer Demokratie. Demokratie fußt darauf, dass alle Gesellschaftsbereiche offen und sachlich ihre eigenen Beweggründe erforschen und gemeinsam zu vernunftgeleitetem, bewusstem Handeln aufrufen.

Dr. Michal Or, ELES-Geschäftsführerin

Dr. Michal Or
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Antisemitismus bedeutet Jüdinnen und Juden abzusprechen, dass sie das Recht haben als Juden leben und die gleichen Rechte wie andere zu haben, wie Rabbiner Lord Jonathan Sacks es treffend formuliert hat. Antisemitismus muss folglich ein Warnzeichen für jede Demokratie sein, denn er verstößt fundamental gegen jedwede demokratischen Prinzipien und Werte. Wer für diese Prinzipien und Werte einstehen möchte, muss sich mit aller ihm oder ihr zur Verfügung stehenden Kraft gegen Antisemitismus einsetzen. Ansonsten droht der Kollaps unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Prof. Dr. Frederek Musall, Professur für Jüdische Studien/Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie ELES-Beiratsmitglied

Prof. Dr. Frederek Musall
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Die christlichen Konfessionen sind die jüngeren Geschwister des Judentums. Auch 75 Jahre nach dem furchtbaren Völkermord kann man nicht oft genug daran erinnern, welches unsägliche Leid über so viele Menschen gebracht wurde, und in jedem einzelnen Menschen wurde die ganze Menschheit ermordet. Hier haben Christen, auch vor dem Hintergrund historischer Entgleisungen, eine große Verantwortung. Eine Verantwortung, die niemals endet und die immer entschlossenes Handeln verlangt, wo antijüdische oder antisemitische Tendenzen erkennbar werden – ob in beiläufigen Äußerungen oder in barbarischen Übergriffen.

Prof. Dr. Georg Braungart, Leiter des Cusanuswerks

Prof. Dr. Georg Braungart
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Antisemitismus ist das gefährliche Grundmuster jeder Verschwörungsideologie, da er selbst die älteste dieser Art ist. Die Externalisierung des Bösen, eine dualistisches, manichäistisches Weltbild sucht immer nach dem äußeren Feind, mit dessen Vernichtung auch das Übel aus der Welt verschwindet.

Anetta Kahane, Gründerin & ehem. Vorstandsvorsitzende (1998-2022) der Amadeu Antonio Stiftung

Anetta Kahane
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Wer glaubt, Antisemitismus sei ein Problem „der Juden“, der irrt: Die demokratische Kultur in Deutschland ist darauf angewiesen, dass jeder Mensch hierzulande in Freiheit und Sicherheit leben kann. Wenn wir die Demokratie morgen erhalten wollen, dürfen wir die Judenhasser heute nicht gewähren lassen.

Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Schirmherrin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks

Dr. h. c. <nobr>Charlotte Knobloch</nobr>
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Antisemitismus ist nicht „nur“ ein historisches Phänomen, sondern ein gewaltproduzierendes Machtverhältnis mit nachhaltigen Effekten. In den Debatten um Antisemitismus spielen die Kontinuität und Wirkung von Antisemitismus als eine lebensgeschichtliche Erfahrungskategorie eine untergeordnete Rolle. Die Schärfung der Wahrnehmbarkeit von Antisemitismus, als eine real existierende Ausgrenzungspraxis, ist entscheidend für seine Eindämmung.

Marina Chernivsky, Leitung Kompetenzzentrum (ZWST) und Geschäftsführung Ofek e.V.

Marina Chernivsky
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Antisemitismus ist ein Angriff auf unsere Werte, unsere plurale Demokratie und unser friedliches Zusammenleben. Der Kampf gegen Judenhass ist Aufgabe der Gesamtgesellschaft. Es bedarf mehr Sensibilität und Zivilcourage, mehr Toleranz und Respekt. Als Schirmherr unterstütze ich das Aktionsprogramm „Nie wieder?!“ von ELES sehr gerne.

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schirmherr von „Nie wieder!?“

Dr. Josef Schuster
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Wir tragen in dieser Gesellschaft alle die Verantwortung dafür, jeder Form von Antisemitismus, gleich welcher Prägung, entschieden entgegenzutreten. Antisemitismus bekämpfen heißt die Werte zu verteidigen, die einem friedvollen und gedeihlichem Zusammenleben zugrunde liegen.

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus

Dr. Felix Klein

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Podiumsdiskussion Jüdinnen*Juden im Spiegel der Medien
Podiumsdiskussion Die Grenzen des Sagbaren und der Antisemitismus der Mitte
Podiumsdiskussion Antislawismus, Antisemitismus und die Gegenwart des Krieges

Über das Programm „Nie wieder!?”

Wir qualifizieren Studierende und Multiplikator*innen für den aktiven Einsatz gegen
Antisemitismus und für eine offene, plurale Gesellschaft. Seminare, Workshops und
öffentliche Veranstaltungen schaffen Wissen, Vernetzung und Handlungskompetenz.

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