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Das Programm

Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft.

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Antisemitismus ist ein Angriff auf unsere Werte, unsere plurale Demokratie und unser friedliches Zusammenleben. Der Kampf gegen Judenhass ist Aufgabe der Gesamtgesellschaft. Es bedarf mehr Sensibilität und Zivilcourage, mehr Toleranz und Respekt. Als Schirmherr unterstütze ich das Aktionsprogramm „Nie wieder?!“ von ELES sehr gerne.

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schirmherr von „Nie wieder!?“

Dr. Josef Schuster

Hintergrund & Ziele

Antisemitismus ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern fester Teil unserer Gegenwart. Er begegnet uns an Schulen, Hochschulen, auf den Straßen, im Netz und in politischen Debatten. Für Jüdinnen*Juden bedeutet er konkrete Bedrohung, für die Gesellschaft insgesamt ist er ein Angriff auf Demokratie und Pluralität.

2019 hat das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) mit „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ ein bundesweites Bildungsprogramm geschaffen. Ausgangspunkt war ein antisemitischer Angriff auf einen Stipendiaten – und die Erfahrung, dass viele junge Menschen Wissen, Räume zur Reflexion und konkrete Handlungsstrategien brauchen. Seitdem bietet „Nie wieder!?“ Seminare und Fortbildungen für Stipendiatinnen aller 13 Begabtenförderungswerke. Ziel ist es, Antisemitismus klar zu erkennen, ihm entschieden zu begegnen und Multiplikatorinnen für eine plurale Gesellschaft zu stärken.

Unsere Schwerpunkte:

  • Wissen: Wir befähigen Stipendiat*innen dazu, Antisemitismus zu erkennen. Hierfür vermitteln wir grundlegendes Wissen zur Geschichte sowie zu aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Welche gesellschaftliche Funktion erfüllt er?
  • Sensibilisierung: Wir rücken die Perspektive von Betroffenen in den Mittelpunkt. Mit welcher Realität sehen sich Jüdinnen*Juden konfrontiert? Zugleich fragen wir: Warum übernehmen Personen antisemitische Einstellungen? Dabei regen wir zur Selbstreflexion an.
  • Empowerment: Wie kann Antisemitismus begegnet werden? Hierüber sprechen wir auch mit Expert*innen aus der Zivilgesellschaft: Wo kann ich einen Vorfall melden? Wer hilft Betroffenen? Was kann ich im Alltag konkret tun?
  • Vernetzung: Antisemitismus kann überfordern und lähmen. Die „Nie wieder!?“-Seminare vernetzen couragierte Stipendiat*innen untereinander sowie mit Akteur*innen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft.

 

Seminare

Kern des „Nie wieder!?“-Programms bilden die dreitägigen Basisseminare. Sie finden mehrmals im Jahr in verschiedenen Regionen Deutschlands statt und bringen Stipendiat*innen aller 13 Begabtenförderungswerke zusammen. Pro Seminar nehmen bis zu 26 Stipendiat:innen teil.

Inputs von Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft, Workshops und Reflexionseinheiten, Exkursionen zu Erinnerungsorten oder lokalen Initiativen, Zeit für Austausch in der Gruppe – so verbinden die Seminare fundiertes Wissen, persönliche Auseinandersetzung und praktische Handlungsoptionen. Die Teilnehmenden lernen, Antisemitismus zu erkennen, einzuordnen und ihm couragiert zu begegnen. Sie stärken ihre Handlungsmöglichkeiten, entwickeln Strategien für kritische Situationen und können als Multiplikator*innen in ihrem Umfeld wirksam werden.

Zur Anmeldung geht es hier entlang: Anmeldeformular Seminare.

 

MpAct! – Das Qualifizierungsprogramm für Multiplikator*innen der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit

Seit 2023 ergänzt das Multiplikator*innen-Programm MpAct! die Basisseminare von „Nie wieder!?“. Es richtet sich an Stipendiat*innen, die bereits an einem Seminar teilgenommen haben und selbst in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus an Hochschulen aktiv werden möchten. Im Verlauf des Jahres bauen die Teilnehmenden im mehrmodularen Qualifizierungsprogramm durch Selbsterfahrung eine eigene Haltung zum Themenkomplex Antisemitismus auf, vertiefen bestehendes Fachwissen über Antisemitismus, erarbeiten sich pädagogische Kernkompetenzen (Methodik & Didaktik) und vieles mehr.

Das Programm gliedert sich in eine Grundlagenschulung, vier digitale Fortbildungen, eine Aufbauschulung und drei Hospitationen in Bildungsformaten erfahrener politischer Bildner*innen. Im Anschluss werden die Teilnehmenden bei der Entwicklung eigener Workshops und Projekte von uns weiterhin unterstützt. Durch regelmäßige Netzwerktreffen bleiben die Kohorten untereinander verbunden und können voneinander profitieren.

MpAct! wird in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) sowie mit OFEK e. V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung – durchgeführt.

Einwilligung - Anmeldung zu den Seminaren

Einwilligung zur Speicherung und Nutzung meiner personenbezogenen Daten im Programm „Nie wieder!?“ des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Mit der Speicherung, Nutzung und Verarbeitung der im Weiteren genannten personenbezogenen Daten in der hausinternen Datenbank des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks erkläre ich mich einverstanden. Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine identifizierte/identifizierbare natürliche Person beziehen.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verarbeitung der Daten auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 lit. a (Einwilligung) DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG im Rahmen der Aufgabenerfüllung des Programms „Nie wieder!?“ erfolgt. Eine Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ist zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich.

Das Programm „Nie wieder!?“ erhebt, nutzt und verarbeitet Ihre personenbezogenen Daten aus dem Bewerbungsbogen für das gesamte Bewerbungsverfahren. Die von Ihnen in den Bewerbungsbogen eingetragenen Daten werden in die hausinterne Datenbank aufgenommen. Dabei werden personenbezogene Daten von uns nur im notwendigen Umfang verarbeitet (Datensparsamkeit).

Wir behalten uns vor, zur Erfüllung des Vertragszwecks ausschließlich erforderliche personenbezogene Daten an Partner*innen des Projekts weiterzuleiten. Diese umfassen maximal Name, Vorname, Geschlecht, die Werkszugehörigkeit sowie die Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Wohnort sowie ggf. Telefonnummer).

Bitte beachten Sie, dass die Verarbeitung der mit dem Bewerbungsbogen übermittelten Daten und der weiteren Korrespondenz mit dem Studienwerk, die ggf. weitere von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten enthält, auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 lit. a DSGVO erfolgt.

Datenbankeinträge: Die in die hausinterne Datenbank aus Ihrem Bewerbungsbogen eingetragenen Daten werden nach der Beendigung des Auswahlverfahrens ausschließlich zum hausinternen Gebrauch gespeichert. Nach 48 Monaten werden Ihre Daten gesperrt und ausschließlich zu statistischen Zwecken genutzt. Statistische Auswertung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt dabei stets in pseudonymisierter bzw. anonymisierter Form. Eine gewerbliche Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten ist ausgeschlossen.

Bild- und Videoaufnahmen: Hiermit erkläre ich zudem mein Einverständnis zur Erstellung von Bild- und Videoaufnahmen im Rahmen des oben genannten „Nie wieder!?“-Seminars des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerkes (ELES) sowie zur Verwendung und Veröffentlichung der Bildnisse zwecks der öffentlichen Berichterstattung über die Arbeit von ELES in Druckwerken sowie auf Websites, Facebook und Instagram. Die Bild- und Videoaufnahmen werden zu Dokumentationszwecken auf den Firmenservern von ELES gespeichert, ich kann jederzeit die Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung der entsprechenden Dateien fordern. Ebenso kann ich diese Einwilligung jederzeit per E-Mail an gemeinsam-gegen-antisemitismus@eles-studienwerk.de widerrufen mit der Folge, dass sämtliche mich betreffenden Dateien gelöscht werden müssen.

Diese Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit schriftlich widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung aufgrund Ihrer getätigten Einwilligung bleibt bis zum Eingang Ihres Widerrufs unberührt. Bei Fragen zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten, für Auskünfte, Berichtigung, Sperrung oder Löschung von Daten wenden Sie sich an die Ansprechpartner des Programms „Nie wieder!?“: gemeinsam-gegen-antisemitismus@eles-studienwerk.de.

Mit dem Absenden der Bewerbung erkläre ich mich einverstanden, dass zur Überprüfung der Teilnahmevoraussetzungen im Rahmen von Stichproben personenbezogene Daten wie Name, Vorname und Begabtenförderwerk dem Bundesministerium für Bildung und Forschung übermittelt werden. Dieses gleicht die Daten mit denen der anderen Begabtenförderwerke ab.

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